BP: Murilo Mendes

Murilo.Mendes.Two.Ph

Murilo (Monteiro) Mendes wordt in 1902 in Juiz de Fora in de provincie Minas Gerais geboren. Vanaf 1920 werkzaam als ambtenaar in Rio de Janeiro. Studeert in de jaren ’60 Braziliaanse literatuur aan de universiteiten van Rome en Pisa, Italië. Is medewerker van de tijdschriften die het Modernisme uitdragen, in Sao Paulo. Publiceert zijn eerste gedicht in 1930. Bekeert zich tot het katholicisme. Probeert het linkse katholicisme van Ismael Nerys te versmelten met de alledaagsheid van het Modernisme. Kerk en muze strijden bij Mendes om voorrang. Daarna rekent hij dichterlijkerwijze af met dictatuur, oorlog en onrechtvaardigheid. Vervolgens bezingt hij de schoonheid van Andalusia, Spanje en de geest van Minas Gerais. ‘Ik heb van het leven gedronken. Ik heb aan de Goden opgedragen. Ik vermeerder me in de dood.’

Postkarte

Sonntag im nachdenklichen Stadtpark. – Gewissen errötend in der Sonne auf den Bänken, – Säuglinge, in deutschen Kinderwagen archiviert, – erwarten geduldig den Tag, an dem sie Guarani lesen können.

Vorbeispazieren Arme und Brüste auf eine Weise, – dass Lenin, hätte er zugesehen, nicht den Sowjet begründet hätte. – Betrunkene amerikanische Matrosen pinkeln – gegen Barrosos Standbild, – Portugiesen met Schnurrbart und Uhrkette – befingern Mulattinnen.

Die Sonnen versinkt im Westen – wie der Kopf des sommersprossigen Mädchens – im Kopfkissen mit Blumenmuster, gestickt von Donna Cocota Pereira.

1929

Der Lauf der Geschichte

Ich stand am Meilenstein des Horizonts, – Wo die Wolken sprechen, – Wo die Träume Hände haben und Füsse – Und das Meer verführt wird von Sirenen.

Ich stand da, wo das Wirkliche Fabel ist, – Wo die Sonne das Licht des Mondes empfängt, – Wo die Musik das tägliche Brot ist – Und das Kind sich mit den Blumen berät,

Wo Mann und Frau eins sind, – Wo Säbel und Granaten – Sich in Pflüge verwandelten, – Und so Wort und Tat verschmelzen.

1941

Die Freiheit

Ein Bukett aus Wolken:

Der Arm eines Sternbildes – Enttäuscht dem Spitzensaum des Himmels.

Der Raum verwandelt sich nach meinem Belieben, – Er ist Schiff, eine Oper, eine Fabrik, – Oder auch das ferne Persepolis.

Ich bewundere die Ordnung der ewigen Anarchie, – Den Adel der Elemente – Und die grosse Keuschheit der Poesie.

Schlafen im Meer! Schlafen in den alten Galeeren!

Ohne den Schrei der Schiffbrüchigen, – Ohne die Todesopfer der Unterseeboote.

1941

Etwas

Was die Form selten offenbart, – Was ohne Beweise lebt, – Was die Veilchen träumt, – Was der Kristall enthält, – In seiner ersten Kindheit.

1945

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